Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gronau

Jens und das Haus der Geschichte

Seit dem ich im Rheinland wohne, bin ich fasziniert vom Haus der Geschichte, der erste Ausflug mit meinem Freund Christian führte uns auch hier her. Ich finde es unglaublich, wie gut einem die Ausstellung immer wieder in die Stimmung der jeweiligen Zeit mitnimmt. Gerade die ersten Meter der Ausstellung rund um die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges berühren mich immer sehr. Ich bin auch dazu übergegangen, jeden Besuch mit in das Haus der Geschichte mitzunehmen. Noch dazu ist dieses großartige Angebot kostenlos 😉 Umso mehr hat es mich gefreut, als Jens sagte, das hier sein Lieblingsort sei. Und er hat sich einen ganz besondern Punkt ausgewählt, der mit einer kleinen Zeitreise in die 60er Jahre verbunden ist: Die Eisdiele. Als ich die Anfrage an den Pressesprecher des Hauses der Geschichte schickte, war ich mir nicht sicher, ob es uns denn möglich seinen würde, hier Fotos zu machen. Aber wie so oft, stellte sich mein Ansprechpartner als sehr nett heraus und erlaubte uns sofort, die Fotos und ein kurzes Video zu machen. Wir sollten jedoch – verständlicher Weise …

Britta Merkle-Lücke – Langer Eugen

Ich erzähle gern Geschichten von Bonn und den Menschen, die hier leben. Alle sind sie einzigartig, jeder Mensch ist verschieden und kein Lieblingsort wie der andere. Heute möchte ich euch die Geschichte von Britta Merkle-Lücke und dem Langen Eugen erzählen. Bonn hat nicht viele wirklich hohe Gebäude. Zwei davon stehen direkt nebeneinander an der Rheinaue: Post-Tower und Langer Eugen. Von diesen beiden Orten aus hat man einen ungewöhnlichen Blick über den Rhein oder Beuel und kann auch das Siebengebirge sehr schön sehen. Auf der Suche nach den Möglichkeiten, die Vielfalt Bonns darzustellen, stieß ich über „die lebende Bibliothek“ der Caritas auf Frau Merkle-Lücke. Die Buchautorin arbeitete in den 80er Jahren als Abgeordneten-Mitarbeiterin im Langen Eugen. Im 22. Stock. „Das war der schönste Arbeitsplatz, den man sich vorstellen kann“, sagt sie. Seit Fertigstellung des Langen Eugens 1969 bis zum Umzug der Bundesregierung waren hier die Büroräume der Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Wir waren uns nicht sicher, ob es gelingen würde, hier wirklich Fotos zu machen. Denn nach dem Umzug der Bundesregierung und einigen Renovierungsarbeiten befindet sich hier seit 2006 der …

Hanno Friedrich und das Kunstmuseum

Bei einem Spaziergang durch Bonn im Frühjahr dieses Jahres fielen mir Portraitfotos in einem Schaufenster auf. Ich fürchte es ist mein Fotografenfluch, dass es mich immer brennend interessiert, was die Konkurrenz so macht. Lach 😉 Dieses Mal blieb mein Blick nicht nur an tollen Fotos hängen, sondern auch an dem abgebildeten gutaussehenden Herren. „Moment, den kenn ich doch. “ dachte ich. Nach ein bisschen Grübeln ging mir auf, dass das der Schauspieler Hanno Friedrich war, den ich aus der Sat.1. Comedy Serie Sechserpack kannte. „Hmm… Fotografin aus Bonn… Hmm… Ob er wohl auch in Bonn wohnt?“ Wieder zuhause angekommen, machte ich mich daran seine Kontaktdaten herauszufinden und zu recherchieren ob er als eines der Gesichter Bonns in Frage kommt. Dabei ergab sich dann nicht nur, dass er Bonner ist, sondern auch, dass er beim Bonn Song dabei war. Verrückt, das hatte ich ganz übersehen. „Dann hat er doch vielleicht auch Lust, Teil von Gesichter Bonns zu werden.“ Für den nächsten Tag nahm ich mir also vor, ihm Abends eine Mail zu schreiben. Und dann war der …

Michèle und das Kunstmuseum

Michèle ist genau wie ich irgendwann einmal nach Bonn eingewandert und ist inzwischen hier sehr verwurzelt. Sie fotografiert und bloggt mit viel Herzblut über Bonn und nimmt euch so gern auf ihrer Entdeckungsreise durch Bonn mit. Außerdem singt sie im Bonner Jazz Chor und betreibt eine kleine Pension in der sie Künstlern auch die Möglichkeit gibt auszustellen, zu singen oder auch vorzulesen. Ihr seht schon, diese Frau ist sehr vielseitig. Und vorallem ist sie auch super sympathisch. Ihre Liebe zur Kunst spiegelt sich auch in der Wahl ihres Lieblingsortes wieder: Der Vorplatz des Kunstmuseums. Hier kann man die Kunst förmlich riechen und der Ausblick auf die tolle Architektur des Kunstmuseums und die der Kunst-und Ausstellungshalle ist einfach nur schön. Finde ich übrigens auch 🙂 Das Praktische an diesem Ort ist, dass man nicht nur eine große Vielfältigkeit der Motive hat, sondern durch das Dach bei fast allen Wetterlagen spannende Fotos machen kann. Als wir uns Anfang Mai trafen, war das Wetter aber so oder so perfekt. Da wir das Projektbild dann sehr schnell im Kasten hatten, sind wir zwei …

Portrait-Safari in Bonn

Ende August traf ich mich ein zweites Mal mit 1zwo3, um das fehlende Portrait von ihm zu machen (Teil 1 gibt es hier). Dafür hatten wir uns etwas ganz Besonderes ausgesucht. Der Lemur und ich machten eine kleine Safari. Und da Bonn keinen Zoo hat, besuchten wir die Verwandten im Zoologischen Forschungsmuseum Bonn . Da ich zum ersten Mal in diesem tollen Museum war, bekam ich von 1zwo3 sogar noch eine kleine Führung und er zeigte mir all die kleinen versteckten Tiere in den Bäumen, die man sonst so vielleicht nicht gleich sieht. Mit der Lemuren-Verkleidung war er ein echter Hingucker und nicht nur die Besucher schauten ab und an ein wenig erstaunt, auch der Sicherheitsmann beobachtetet uns interessiert. Natürlich hatte ich vorher die Erlaubnis eingeholt, Fotos hier machen zu können. Aber wahrscheinlich hatte keiner mit so etwas gerechnet… Aber seht selbst. Mit freundlicher Genehmigung des Museums König. Du magst, was du hier liest? Dann teil den Text bitte in den sozialen Medien – und folge mir auf  Twitter und Facebook 🙂