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Sascha – Auf der Suche nach den Nachkriegskindern

Sascha kam durch andere Teilnehmer auf das Projekt Gesichter Bonns. Bei Twitter sind wir schon längere Zeit verbunden. Die Studioportraits von ihm entstanden Anfang Dezember, nachdem wir für seine Social Media Kanäle ein neues Profilbild gemacht hatten.

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Sascha ist einer von diesen modernen Wissenschaftlern, die die neuen Medien dazu nutzen sich wissenschaftlich auzutauschen. Eben nicht eingestaubt und langweilig. Als Historiker und Psychologe setzt er sich an der Uni Bonn mit sehr spannenden Themen auseinander. Durch Zufall fand sich vor einiger Zeit in ein paar unbeachtetetn Kisten in der Uni ein wahrer Schatz: Dokumente von einer Studie aus den 50er Jahren, die sich mit der Frage beschäftigt hat, wie es Kinden nach dem zweiten Weltkrieg ergangen ist. Für Sascha stellt sich jetzt folgende Frage:

Wie findet man 4000 Kriegs- und Nachkriegskinder wieder, die an einer Studie von 1952 bis 1961 teilgenommen haben? Die „Deutschen Nachkriegskinder“ (geb. 1945-1946) wurden 10 Jahre lang medizinisch und psychologisch untersucht. – Mehr unter: Sciencestarter.de

Ich finde sein Projekt großartig und wer es schafft so wenig trocken von einem solchen Thema zu erzählen, hat es verdient bei seiner Arbeit unterstützt zu werden. Bis Anfang Februar kann man das hier noch tun. Aber schaut euch das Video am Besten selbst einmal an.

Zurück zum Thema. 😉 Hier also das Outtake Bild von Sascha.

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2 Kommentare

  1. Tobias sagt

    Hallo Beatrice,

    werden Deine Modelle eigentlich vor den Aufnahmen geschminkt / gepudert / zurechtgemacht? Oder machen sie das vielleicht sogar selbst?

    Ich finde, sie sehen sehr natürlich aus, die Ausleuchtung ist schön, vor allem die s/w-Färbung gefällt mir richtig gut. Benutzt Du eine Festbrennweite für Deine Studio-Aufnahmen?

    Fragen über Fragen … aber der Tenor ist: Tolle Bilder, bin gespannt auf mehr!
    Lieber Gruß
    Tobias

    • Beatrice Treydel sagt

      Hallo Tobias,

      nein es wird niemand vor den Fotos geschminkt oder zurecht gemacht. Ich möchte keine Vorher-/Nachherbilder machen, sondern Menschen so fotografieren wie sie sind, ohne sie zu verbiegen. Das ist mir besonders wichtig. 🙂 Der Rest entsteht einfach bei der Aufnahme, Photoshop kommt bei mir kaum zu Einsatz. Nur eben um den gleichen Look bei allen Bildern zu erzeugen ist es für mich wichtig.

      Ich mag Festbrennweiten sehr. Deshalb kommen bei fast allen meinen Bildern – auch die, die ich nicht fürs Projekt mache – fast nur Festbrennweiten zum Einsatz. Bewegung tut dem Fotografen schließlich gut^^

      Freue mich, dass du meine Fotos magst.

      Liebe Grüße
      Bea

      P.S. Eine Antwort auf deine Mail kommt noch, ich kam nur noch nicht dazu.

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