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Das Jüngste der Gesichter Bonns

Als ich im Februar die zuckersüße Mail von Steffi erhielt, war ich ganz gerührt und dann hatte ich eine Idee: Warum nicht die ganze sechsköpfige Familie ablichten? Zum Glück hatten alle Lust und wir haben im März einen Studiotermin gefunden.

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Irgendwie ging dieser Tag aber garnicht so gut los. Unsere Kaninchen fingen morgens um 5 an sich zu streiten und wie immer weckte uns das Poltern. Manchmal sind die Beiden wie ein altes Ehepaar. Das Ende vom Lied war ein dickes Auge beim Kleinen. Da musste er dann durch, denn der lieben Familie wollte ich so kurz vorher nun wirklich nicht mehr absagen.

Ich mag Kinder jedes Alters sehr. Und bei dieser fröhlichen Bande war von 7 Monaten, 4 und 7 Jahre bis hin zu 12 Jahren alles dabei.

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Bei Kinderportraits ist mir Natürlichkeit total wichtig. Deshalb arbeite ich dann immer sehr ungern mit Blitzlicht. Jedoch geht es aufgrund meines Projektkonzeptes nicht anders und ein Teil der Bilder muss mit Kunstlicht gemacht werden. Da aber unser Wohnzimmer-Studio mit unseren Nagetieren viel Abwechslung bietet, wurde der Bande wenigstens nicht langweilig. Sogar der Kleine stand aufrecht am Kaninchenstall während er sich am Gitter fest hielt und unsere Plüschfüße – die sich an dem Tag tatsächlich nach 5 Minuten Streit wieder innig liebten – beobachtete. Beim Versuch die süße 4-Jährige abzulichten unterstützen die beiden Großen super, zogen Grimmassen und lenkten den schüchternen kleinen Lockenkopf prima ab. Aber der kleine Löwe in ihr, kam sehr oft zum Vorschein 🙂

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Ich fand es unglaublich wie liebevoll alle Kinder miteinander umgingen. Da gabs keinen Streit oder Gezanke. Man merkte richtig, dass die vier zusammen gehören. Und auch die Eltern waren alles andere als aus der Ruhe zu bringen. Steffi und Mark sind echte Herzensmenschen. Ich glaube so viel innere Ruhe wäre mir bei vier Kindern nicht gegeben. Aber diese Entspanntheit macht eben den tollen Umgang miteinander aus.

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Mein Freund Christian ist schon lange Basketball-Fan. Dem Großen fielen dann später sowohl Christians Lakers-Shirt, die Basketbälle im Flur und die unglaubliche Sammlung an Basketballschuhen auf. Dann stellte sich heraus, dass er noch nie ein Spiel der Baskets live gesehen hatte und er sich das sehr wünschte. Kein Problem, denn Ostern waren wir nicht da und konnten so unsere Dauerkartenplätze verleihen. Wie ich gehört hab, hat es ihm sehr gefallen 🙂 Das freut mich!

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Kann man eigentlich ne ganze Familie adoptieren? Bei den sechs wär mir fast danach^^

Eigentlich wollten wir an dem Tag auch gleich die Fotos am Lieblingsort machen. Aber das Wetter machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Apropos Strich durch die Rechnung: Thema dickes Auge beim Kaninchen… Danke an Papa Mark, der zwar „Menschenarzt“ ist, aber dennoch beim Blick ins Auge von unserem Paul schnell sah, dass der Kampf leider eine Verletzung der Hornhaut verursacht hatte. Der Rest unseres Tages war dann mal wieder nem Tierarztbesuch gewidmet. Vielleicht sollten wir uns doch lieber Kinder anschaffen 😉


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  1. Pingback: 10 Dinge, die man als Bonner gemacht haben sollte – Vorschläge von Steffi | das BlogMagazin

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